QR-Codes effektiv für die eigene Werbung einsetzen

QR-Codes als universeller WerbeträgerHaben Sie sich in letzter Zeit einmal die großen Stellenanzeigen in Ihrer Tageszeitung genauer angesehen? Hatten Sie schon mal einen Flyer in der Hand, auf dem ein pixeliger, quadratischer Fleck zu sehen war, der irgendwie nach einer Codierung ausgesehen hat?

Ja, seit geraumer Zeit verbreiten sich QR- Codes, QR steht für Quick Response, rasend schnell. Die kleinen Codes, die vor ungefähr 7 Jahren in Japan ihren Siegeszug antraten, sind inzwischen auch hierzulande ein beliebtes Mittel, um Print- mit Onlinemedien zu kombinieren und dem Kunden einen entsprechenden Mehrwert zu bieten. Seitdem die Smartphones flächendeckende Verbreitung fanden, steht dem Einsatz der kleinen und universell einsetzbaren 2-dimensionalen QR-Codes für Werbezwecke nichts mehr entgegen. Der Fachbegriff dazu lautet: Mobile Tagging.

 

Was lässt sich alles in QR-Codes verpacken?

Die meisten QR-Codes, die Ihnen begegnen werden, beinhalten eine URL wie z. B. www.hilldesigns.de. Jedoch können die kleinen Codes viel mehr Informationen aufnehmen, als nur eine einfache Webadresse. So lassen sich Textinhalte und kleine Nachrichten genauso in ihnen verpacken, wie die Daten einer Visitenkarte. Und genau hier liegt eigentlich der Mehrwert, den man durch QR-Codes geliefert bekommt: Stellen Sie sich vor, sie müssen keine Adressdaten eines Geschäftskontaktes mehr von der Visitenkarte in Ihr Handy eintippen, um den Kontakt zu speichern. Stattdessen scannen Sie den QR-Code auf einer Visitenkarte mit dem Handy ein und bekommen alle Daten direkt zur Übernahme in Ihr Adressbuch präsentiert. Ein kurzer Bestätigungsklick - fertig! Einfacher geht es nicht.

QR-Code als Träger einer vCard.Der Code als URL verpackt leitet Ihre Kunden direkt auf Ihre Homepage weiter. Platzieren Sie beispielsweise Ihren QR-Code im Schaufenster Ihres Ladengeschäftes. Kunden, die außerhalb der Öffnungszeiten auf Sie aufmerksam werden, können so den Code mit dem Smartphone einscannen und werden direkt auf Ihren Onlineshop oder eine Landing-Page weitergeleitet. Dort können sie dann Ihre Produkte bestellen oder weitere Informationen erhalten...

Seit kurzem ist es auch möglich, in QR-Codes Überweisungsdaten wie Empfänger, Kontonummer, Bankleitzahl und den Rechnungsbetrag zu hinterlegen. Über spezielle
Bezahl-Apps wie z.B. iOutBank von Stoeger IT lassen sich die QR-Codes einscannen und auf diese Weise die Überweisungsdaten ohne lästiges Abtippen komfortabel übernehmen. Ohne großen Aufwand lassen sich so z.B. Rechnungen mit dem Smartphone bezahlen.

Sie ahnen schon, welche unzähligen neuen Möglichkeiten sich ergeben, Informationen für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen? Wir möchten das hier nicht bis zum Exzess ausführen, deshalb hier noch ein abschließendes Beispiel:

Verpacken Sie doch mal Geo-Koordinaten in einem QR-Code, um das Geocaching (Schnitzeljagd des 21. Jahrhunderts, www.geocaching.org) etwas interessanter zu gestalten....

 

Wie kann man die QR-Codes scannen und einlesen?

Die Smartphones wurden nur so erfolgreich, weil sich darauf eine Unmenge beliebiger Apps installieren lässt, die das Smartphone damit so universell wie ein Schweizer Taschenmesser machen. Um Ihr Smartphone nun in einen QR-Code-Scanner zu verwandeln, müssen Sie sich nur eine entsprechende App installieren (wir empfehlen für das iPhone die kostenlose App I-NIGMA). Damit können Sie dann über die integrierte Kamera den QR-Code scannen und die Informationen auslesen. Je nach gespeicherter Info haben Sie dann die Möglichkeit, eine URL zu besuchen, direkt eine Telefonnummer anzurufen oder z. B. eine vCard abzuspeichern. 

 

Wie kann man QR-Codes erstellen?

Nun, hier ist das weltweite Netz wiederum von Vorteil. So bieten einschlägige Webseiten Möglichkeiten, QR-Codes kostenlos zu erstellen und je nach Informationsgehalt in einem entsprechenden Format zu speichern. Die so generierte Bilddatei kann man dann auf den eigenen Werbemitteln wie Flyer, Visitenkarten, Aufkleber oder Roll-ups einsetzen. Als Beispiele möchten wir GOQR.ME oder QRifier nennen.

 

Welchen Vorteil bieten QR-Codes?

Textnachrichten in QR-Codes verpackenDa die kleinen Codes einen noch nicht so großen Bekannheitsgrad haben, sind sie - wo immer sie auftauchen - ein echter Hingucker. Geschickt platziert kann man also ganz gezielt Aufmerksamkeit erregen. QR-Codes auf einer Visitenkarte führen immer zu Rückfragen und dienen somit sofort als Gesprächseinstieg. Damit bleiben Sie in Erinnerung und Ihre Karte wird gerne mitgenommen.

Sie sind noch nicht ganz überzeugt?

Stellen Sie sich vor, Sie haben ständig wechselnde Angebote und müssten immer wieder einen neuen Flyer drucken lassen. Mit QR-Codes haben Sie die Möglichkeit, einen Standardflyer zu verwenden und über eine kleine Landingpage im Internet, die für Smartphones optimiert wurde, Ihre Angebote immer up-to-date zu halten. Ihre potentiellen Kunden werden dann beim Scannen des QR-Codes auf Ihre Landingpage weitergeleitet. Damit ließen sich evtl. mehrere hundert Euros an Druckkosten einsparen, da Sie Ihren Flyer nicht so häufig erneuern müssten.

 

Fazit:

Momentan erfreuen sich die kleinen Alleskönner-Codes großer Beliebtheit. Da Sie inzwischen auf fast allen Printmedien als Designelement eingesetzt werden können, werden sie auch ganz schnell zum Hingucker. Damit fallen Sie immer auf. Und das sollte Werbung auch - auffallen!

Sollten Sie sich für den Einsatz der QR-Codes und die damit verbundenen Möglichkeiten interessieren, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne, zeigen Ihnen worauf es ankommt, wie die Technik funktioniert und wie Sie Mobile Tagging gezielt einsetzen können.

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